12. Pinneberger Lateinfestival

Zuletzt aktualisiert: Montag, 07. September 2009 Geschrieben von Lisa Meins

 

Der Club Saltatio Hamburg war mit einem „Abschied“ und zwei Highlights bei dieser zwölften Auflage der Lateinturnier-Pokalserie dabei.

In der gewohnt schön dekorierten und weiträumigen Rübekamphalle wurden fünf Hauptgruppen-Lateinturniere ausgetragen. Die D-Klasse war allerdings schon zu Ende, ehe sie begonnen hatte, denn nur vier Paare wollten sich offenbar um einen Pokal bewerben. Die C-Klasse dagegen stellte mit 13 Paaren – darunter der Sieger der D-Klasse -  das größte Startfeld. Darunter auch unsere Saltatianer Ralf Winkler/Annika Rosseburg. Sie zeigten an diesem Tage vorerst zum letzten Male, was sie in sehr kurzer Zeit bei ihrem Trainer David Jühlke gelernt hatten. Schon ihr nur kurzer Aufenthalt in der D-Klasse ließ sie als ehrgeiziges und aufstrebendes Lateinpaar erkennen. Nun allerdings war das Pinneberger Lateinfestival erst einmal ein Einschnitt in die Tanzkarriere der beiden, denn Ralf geht als Student der Betriebswirtschaft für ein Semester nach England. Den Abschied haben sie sich aber versüßt mit einem vierten Platz, der nur um einen Punkt neben dem Siegertreppchen lag. „Beim Blauen Band in Berlin (Ostern 2010) sehen wir uns wieder“, meinte Ralf beim Abschied.  

Gute tänzerische Akzente setzten die neun Paare der A-Klasse, in der zwei Schleswig-Holsteiner, ein Berliner und ein Bremer Paar gegen fünf Hamburger antraten. Das Bremer Paar konnte letztendlich mit 18 der 25 ersten Plätze Sieg und Pokal erobern.

Es folgten Viktor Schleining/Anna Kistanova (Club Céronne) und Alexander Martens/Katrin Potratz (SV Eidelstedt). Für die Zuschauer war der tänzerische Vortrag der Paare eine Augenweide, die Platzierungen der Paare jedoch – zumindest im ersten Tanz – ein nebulöses Durcheinander.  

Nach dem Turnier der A-Klasse hatte der Veranstalter ein Highlight als Rahmenprogramm vorgesehen: Als Kontrapunkt zu den Lateinturnieren trat das Standard-A-Team (2.BL) des Club Saltatio Hamburg auf. Das war definitiv der letzte Auftritt mit der Musik und der Choreografie „Forever“. Wolfgang Daniel hatte mit seinem Team noch einmal sehr akribisch die alte Choreografie „wachgehalten“ und in zwei Durchgängen, die beim Team die letzten Reserven mobilisierten, wurden nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Ausrichter der Veranstaltung begeistert. „Das war eine echte und überzeugende Werbung für den Tanz- und den Formationssport“, so der Turnierleiter Dr. Michael Labe.

Das letzte Highlight des Tages war dann das abschließende Lateinturnier der Sonderklasse, das trotz der Auslobung von Trainingskostenzuschüssen leider nur von sieben Paaren wahrgenommen wurde. Dennoch war es ein Genuss, das Feuerwerk an rhythmischer Bewegung in den zwei Gruppen der Vorrunde zu erleben und zu verfolgen. Anschließend kamen dann nahezu alle Paare (eines musste leider ausscheiden) zum Finale gemeinsam auf die Fläche. Sie vermochten am Ende eines langen Lateintages die Zuschauer aus der Reserve zu locken und zu lautstarkem Applaus anzufeuern.

Deutlich ging dabei von Anfang an das Saltatio-Paar Sergiy Plyuta/Debbie Seefeldt in Führung und konnte diese bis zum Paso Doble halten. Nur den Jive musste es an die Berliner Jonathan Rodriguez Perez/Nina-Chinju Uszkureit abgeben, die ansonsten alle zweiten Plätze auf sich vereinigen konnten. Mit der Rumba als Ehrentanz der Sieger ging ein gelungenes „Lateinfest“ zu Ende.   

 

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