Zwei Meister- und ein Vizemeistertitel für den Saltatio

Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 24. Juli 2007 Geschrieben von Lisa Meins
Vier Titel konnte der SC Condor im Auftrage des HATV vergeben, zwei davon gingen an den Club Saltatio: Andreas Quitzow/Dr. Petra Hüttis-Graff und Jens und Maike Wolff wurden verdient und überzeugend Hamburger Meister.
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 Die Meister der Sen1_B
 

Auf dem Parkett maßen sich die Paare der Seniorengruppen I und II in der B- und der A-Klasse in den Standardtänzen. Die Meisterschaften waren zwar als offene Landesmeisterschaften ausgeschrieben, aber nur ein einziges Paar – es kam aus Berlin - nahm als Nicht-Hamburger daran teil. Durch seine Teilnahme konnte aber sogar in dem kleinsten Starterfeld, der Sen. II B-Klasse, ein sechspaariges Finale getanzt werden. Den Titel in dieser Startklasse sicherten sich Bernd Wagner/Michaela Radke (TSV Glinde) vor Volker und Petra Münch (Astoria Hamburg) und Gero und Cornelia von Kitzung (casino oberalster).

Das erste Meisterpaar des Tages nahm noch zwei weitere Startmöglichkeiten an diesem Tage wahr, musste sich aber der jüngeren und wesentlich dynamischeren Konkurrenz geschlagen geben. In der Senioren I B-Klasse fielen besonders durch großräumiges Tanzen und eine sehr konstante Top-Line die Saltatianer Andreas Quitzow/Dr. Petra Hüttis-Graff auf. Sie gewannen mit 23 der 35 möglichen Einsen und verwiesen damit die Céronnesen Friedrich Hoppe/Regine Riechers und **Christian Bielá/Merle Ernst** (TTC Savoy) auf die Plätze.

Komplett und mit Teilnahme des Siegerpaares der B-Klasse trat die Seniorengruppe II der A-Klasse an. Unter den zehn Paaren der Vorrunde konnte das siebenköpfige Wertungsgericht sehr deutlich sechs Paare für das Finale ermitteln. Rainer Fricke/Corinna Hachmann (TC Elbe) konnten in diesem Vergleich alle fünf Tänze für sich verbuchen. Im Quickstep erhielten sie sogar alle sieben ersten Plätze. Es folgten sehr eng aufeinander Thomas Führt/Susanne Steffen-Führt (Club Saltatio Hamburg) und Hans und Gabriele Rzondkowski – der unaussprechliche Name – (TSV Glinde).

Die Zahl der Zuschauer hatte sich – nicht zuletzt in der Erwartung des wohl spannendsten wie auch leistungsstärksten Turnieres – auf ungefähr 200 erhöht. Damit waren auch die Stimmung und das Anfeuerungsvolumen ganz erheblich gestiegen. Die Fangruppen der Vereine hatten sich in den Ecken des Saales positioniert und unterstützten ihre Clubkameraden nach Kräften. Turnierleiter Uwe Rüter und Musikmeister Lothar Dammass konnten gerade noch soviel Power zulegen, dass das Wertungsgericht die Einhaltung der Takte bei den Tänzern überprüfen konnte.

Auf Anhieb sicherten sich Jens und Maike Wolff (Club Saltatio Hamburg) fünf der sieben Einsen im Langsamen Walzer, den alle sechs Finalpaare nach meiner Ansicht ein bisschen verhalten gezeigt hatten. Auch die eindeutig in die Spitze gehörenden Torsten Henck/Olivia Kirchhoff (TC Elbe) schienen über die Überzahl der zweiten Plätze richtig froh zu sein, so dass die folgenden Tänze sehr viel überzeugender vorgetragen wurden. Erfreulich für die Hamburger Turnierszene waren auch Paarneuzusammenstellungen, die sich sofort für das Finale qualifizieren konnten. Das waren Krebs/Peters (Club Céronne) und Resch/Schade (TTC Harburg). Der Meistertitel ging aber unangefochten mit 29 Einsen an Jens und Maike Wolff vor Torsten Henck/Olivia Kirchhoff (TC Elbe) und Christof und Wioletta Rezulak (TSV Glinde). Unsere zweiten Saltatio-Vertreter, Rainer Kohlstruck/Elke Thoma verpassten ganz knapp den Einzug in dieses Finale und landeten trotz sehr guter Präsentation auf dem siebten Platz.

Der neue Sportwart des HATV, Markus Arendt, nahm als Beisitzer die Gelegenheit wahr, sich „seinen“ Aktiven vorzustellen und ihnen Erfolg zu wünschen. Einen freiwilligen Aufsteiger in die nächsthöhere Startklasse konnte er jedoch noch nicht präsentieren.

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 Klaus Gundlach mit seinen Meistern
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 Hamburger Vizemeister der Sen2A
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 Thomas und Susanne Führt, Hamburger Vizemeister
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 Jens und Maike Wolff, Hamburger Meister Sen1A
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 Ganz oben auf dem Siegerpodest: Andreas und Petra
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