Erstes Event am zweiten Januarwochenende

Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 24. Juli 2007 Geschrieben von Lisa Meins
Mit dem Begriff „Marathon“ verbindet man/frau die Vorstellung von ungewöhnlicher Ausdauer und großer Herausforderung. Der bekannte über mehr als 42 km lange Lauf dauert für einen gut trainierten Läufer rund 4 Stunden. Die Tänzerinnen und Tänzer beim Club Saltatio Hamburg, die am 11. Nordmarathon teilnahmen, brauchten eindeutig länger.
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 Siegreiche Saltatianer: Maike und Jens Wolff

Nach heutigen Verhältnissen würde man sagen: es gab einen „Massenstart“ und dieser endete erst nach neun Stunden.

Um es aber konkret zu sagen: endlich einmal wieder konnte man von einer erfreulich gut besuchten Turnierveranstaltung sprechen. In neun Turnieren mit einer Gesamtbeteiligung von 99 Paaren wurden in zügiger Abwicklung neun Sieger und Pokalgewinner ermittelt.

Der ausrichtende Club durfte sich über seine mitstartenden Paare freuen und belegte dabei manchen Finalplatz:

  • in der Sen. I C-Klasse waren Detlef und Ariane Kohpeiss erfolgreich mit einem vierten Platz.
  • Jens und Maike Wolff konnten einmal mehr ganz oben auf das Siegerpodest gelangen. Sie dominierten das Feld der Senioren I A-Klasse.
  • Ebenfalls im Finale dieser Klasse waren auch Andreas und Petra Hoppe, die allerdings mit ihrem 6. Platz nicht ganz zufrieden sein konnten.
  • An das Finale dieser Startgruppe schlossen sich ungewöhnlicherweise Rainer Kohlstruck und Elke Thoma an, die allerdings schon eine Grippe in sich spürten und sich nicht fit fühlten.
  • Im Finale des letzten Turnieres an diesem Marathontag waren auch Marion und Stefan Hüls. Sie belegten den fünften Platz in diesem hochkarätigen Feld.

Und hier noch einmal die Pokalgewinner:

Sen. II D-Klasse:

Hartmut Hockemeier/Anne Rosemeyer (Osnabrücker SC), die mit Sieg und Pokalgewinn gleichzeitig ihren Aufstieg in die C-Klasse perfekt machten. Erstaunlich, dass sie dies mit nur fünf der möglichen 15 ersten Plätze schafften. Ihren geplanten Start in der Sen. I D-Klasse ließen sie natürlich annullieren, in der C-Klasse tanzten sie selbstverständlich mit. Mit dem Erreichen des dritten Platzes in dieser Klasse konnten sie sich gleich heimisch fühlen.

Sen. II C-Klasse:

**Jürgen und Karin Kleinhans** (Grün-Weiß Braunschweig) konnten alle vier Tänze mit der Majorität, im Quickstep sogar mit vier ersten Plätzen gewinnen. Sie starteten anschließend noch bei den „Jungsenioren“ der C-Klasse mit, verzichteten dann aber auf einen weiteren Start in der Sen. II B-Klasse.

Sen. I D-Klasse:

Alessandro und Giovanna Migliore (MTV Vorsfelde) hatten das italienische Feeling fürs Tanzen mitgebracht, konnten das Wertungsgericht aber nur zögerlich überzeugen. Mit nur einem einzigen ersten Platz im Langsamen Walzer und im Tango, aber immerhin drei Siegerplätzen im abschließenden Quickstep machten sie ihren Sieg komplett. Ihre Teilnahme am Turnier der C-Klasse brachte ihnen dort den Einstieg in die Zwischenrunde.

Sen. I C-Klasse:

**Renè und Heike Seyboth** (TSC Leipzig) waren für viele Menschen im Saal nicht nur die strahlenden Sieger dieser Klasse; sie waren auch ein absolut leichtfüßiges, sehr harmonisch und schnörkellos sauber tanzendes Paar, das nicht nur die Augen des Wertungsgerichtes auf sich zog. Den Beweis für ihre gute tänzerische Qualität traten sie auch in der folgenden Startklasse an.

Sen. I B-Klasse:

Auch in dieser Klasse hießen die Sieger **René und Heike Seyboth** (TSC Leipzig), obwohl sie von einem neuen Wertungsgericht beurteilt wurden und mit einem neuen Tanz (Wiener Walzer) antraten. Auch in dieser Klasse hatten sie ihre Überzeugungsarbeit bereits im Tango abgeschlossen. Sie gewannen vier der fünf Tänze (auch den Wiener Walzer) und durften als einziges Paar dieses Tages zwei der neun Pokale mit nach Hause nehmen.

Sen. II B-Klasse:

Aus Wien, vom dortigen Studio XIV, waren Johann und Katharina Ohler angereist. „Hamburg sehen und ein wenig tanzen“, war ihre Devise. Der Umkehrung dieses Vorhabens wurden sie gerecht: Tanzen und tanzen und tanzen und ein wenig Hamburg sehen, wurde daraus. Denn sie starteten nicht nur in der A-Klasse ein zweites Mal an diesem Tag und wurden dort drittbestes Paar, sondern nahmen auch am folgenden Tag bei den Hans-Christen-Gedächtnispokalturnieren teil und beherrschten dort das Feld der Sen. III B-Klasse. Ihren Aufstieg in die A-Klasse schafften mit ihrem zweiten Platz in diesem Feld Frank und Regina Joswig (TSC Rot-Gold Schönkirchen).

Sen. II A-Klasse:

Die Sängerstadt Finsterwalde hatte zu diesem Turnier Detlev Kox/Martina Ehrhardt geschickt. Das Paar dominierte in dem siebenpaarigen Feld einerseits durch seine Körpergröße und andererseits durch sein entsprechend kraft- und schwungvolles Tanzen. Die dafür aufgezeigten 19 der 25 ersten Plätze sprachen eine deutliche Sprache. Es folgten ihnen erstaunlicherweise die Aufsteiger (Frank und Regina Joswig aus Schönkirchen) und die Sieger der B-Klasse (Johann und Katharina Ohler, Wien).

Sen. I A-Klasse:

Jens und Maike Wolff (Club Saltatio Hamburg) machten einmal mehr ihrem Ruf als „Dauersieger“ alle Ehre. Als verhältnismäßig kleines Paar verstehen sie es, ihren Vortrag lebendig, quirlig und dennoch musikalisch zu gestalten. Mit 21 der 25 Siegerplätze setzten sie sich an die Spitze. Dabei fingen sie im Langsamen Walzer auch einen sechsten Platz ein, den sie selbst als absolut korrekt bewerteten: „Wir haben genau vor diesem Wertungsrichter außer Takt getanzt“. Ihr weiterer Kommentar lautete: „Selten waren wir so aufgeregt vor einem Turnier wie vor unserem heimischen Publikum“.

Sen. II S-Klasse:

Holger und Sabine Kohlschmidt (TSC Rot-Gold Schönkirchen) waren das einzige Paar dieses Turniertages, dass alle verfügbaren ersten Plätze auf sich vereinigen konnte. Ihr elegantes Erscheinungsbild gepaart mit sauberen, gut lesbar vorgetragenen Figuren in allen fünf Tänzen machte es dem Wertungsgericht leicht, sie ganz vorn im Feld der Sonderklasse zu platzieren. Mit gleicher Deutlichkeit konnten sich aber auch die beiden nachfolgenden Paare für die Plätze auf dem Siegerpodest empfehlen: Platz zwei erreichten: Volkmar und Renate Jahn (Grün-Gold Club Bremen) und auf Platz drei etablierten sich Uwe und Cornelia Maskow (TSZ Delmenhorst).

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 Im Finale der Sen.II S: Stefan und Marion Hüls
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 Sieger in zwei Turnieren: René und Heike Seyboth
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 Im Finale Sen. IIC: Horst Lormes/Antje Meyer
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